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Faszination Psalmen (2003) |
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Psalmen sind Gebete. Sie sind Gesänge und Jubelrufe, aber auch Klagelieder und Ausdruck von Wut und Verzweiflung. Im biblischen Buch der Psalmen stehen Freude und Ekstase neben Aufruhr und Trauer. Diese Dichte menschlicher Emotionen macht den Psalter des Alten Testaments zur Faszination. Das Buch der Psalmen ist ein Teil der Weltliteratur und gleichzeitig das Gebetbuch unzähliger Menschen - und das schon seit zweieinhalbtausend Jahren. Wohl gerade wegen ihrer emotionalen Kraft und Vielfalt haben viele Komponisten seit der Renaissance die Psalmen als Themenquelle für geistliche Chormusik geschätzt und genutzt. Viele Psalmen sind im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu vertont worden – und werden es immer noch. So gibt es eine Fülle von Werken, geschrieben von Komponisten aller Epochen, die jeweils denselben Psalmtext zur Grundlage haben, musikalisch jedoch auf völlig unterschiedliche, ja gegensätzliche Weise umgesetzt wurden. Für „Faszination Psalmen" wurde eine kleine Auswahl eindrucksvoller Kompositionen zusammengestellt. Einige Werke kommen aus den Archiven, andere aber sind „druckfrisch". Es stehen sich Stücke aus dem Barock, der Romantik und der Moderne gegenüber, verfasst in den verschiedensten Sprachen. Doppelchörigkeit und Koloraturen lösen sich ab mit meditativen Sprechgesängen und zündende Rhythmen mit sphärisch-dichten Harmonien. So wird „Faszination Psalmen" in seinen Kontrasten selbst zu einem kleinen Spiegel des biblischen Psalters. (siehe auch Konzertprogramm 2002) |
Christian Theodor Weinlig (1780 - 1842) Psalm 150: "Laudate Dominum" Heinrich Kaminski (1886 - 1947)
Józef Swider (*1920)
Felix Mendelssohn Bartholdy Felix Mendelssohn Bartholdy Marek Jasinski (*1949)
Denise Garcia (*1955)
John Høybye (*1943)
Franz Schubert (1797 - 1828)
Gregorio Allegri (1582 - 1652)
Wolfram Buchenberg (*1962)
Johann Sebastian Bach |
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